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Zweifel

Wieder sitze ich hier und wieder starre ich nur. Etwas anderes kann ich nicht machen, also sitze und starre ich. Die Dementoren  kommen  und gehen und ich schreie. Ich erhole mich und sitze und starre wieder. Tag ein, Tag aus das gleiche. Immer wieder nur das selbe. Und warum das ganze?....

 

......damit ich nicht denke und somit zweifle.... 

11.5.08 14:35


Kälte

Wieder sitze ich hier in der eisigen Dunkelheit und doch macht es mir nichts aus. Kälte ist gut, Eis ist gut und die Dunkelheit ist zu einem gnädigen Vertrauten geworden, der mich beinahe schon vergessen lässt. Vergessen lässt was war, was ist und was sein wird.

Ich bin alleine. Sie haben mich aus der großen Zelle in dieses Loch verpfercht. Es ist einfacher für sie. Einfacher mich all meiner bösen Taten büßen zu lassen. Sie glauben sie können mich damit brechen, doch das schaffen sie nicht. Niemand vermag dies, denn es gibt etwas das meine Kraft nährt. Hoffnung und Glaube, dass Er zurückkehrt, mich errettet und sie alle dafür zahlen lässt, hilft mir dabei nicht durchzudrehen.

Obwohl ich das gerne tun würde....durchdrehen....aber je kälter es wird desto weniger Fühleich , desto weniger spüre ich die Scham und die Schmach, welche sie mir Nacht für Nacht angedeihen lassen.....

Ich muss aufhören...den sie kommen wieder.....

29.2.08 13:06


Schwarz

Ich öffne meine Augen und sehe nur schwarz.
Ich wende mein Gesicht in alle möglichen Richtungen, in der
stillen Hoffnung irgendwo soetwas wie Licht zu erkennen, doch es ist
mir einfach nicht gegönnt.

 

Die Zeit rennt ohne jeglicher Bedeutung mehr für mich. Ein Tag kommt,
ein Tag geht  und alles was bleibt oder ich von diesem mitbekomme ist schwarz.

Schwarz wie die Nacht, schwarz wie mein Auge und schwarz wie meine Seele...

Ob es Fluch oder Segen ist, vermag ich noch nicht zu erkennen, da mir das Licht fehlt, um den Vergleich zu ziehen. Und so bleibe ich hier zurück in meiner eigenen Dunkelheit und verliere mich in dem Glauben, dass auch für mich, das Licht irgendwann zurückkeht.... 

3.12.07 13:23


Etwas Besonderes

Tropf....Tropf....Tropf

 

Ich weiß nicht wie lange ich hier sitze und diesem süßen Klang, dieses kleinen Rinnsalls lausche, welches mich an etwas längst Vergangenem erinnert. An eine Zeit, die so weit weg ist, dass ich sie nicht mehr erreichen vermag, aber dennnoch so frisch ist, dass die Erinnerung so schmerzlich ist. 

Diese kleinen Tropfen, tänzeln über den kalten Stein und verinnen mit eben diesem Geräusch in einer kleinen Pfütze auf dem Boden.

Wieder sitze ich da und beobachte den Vorgang. Beobachte, wie so viel Leben in diesem kleinen Tropfen steckt und dieser dann jämmerlich verendet. Eins wird in der Masse und nicht mehr hinaussticht. 

 

Genau wie ich. Ich war SEINE Liebste, SEINE Treuste! Ich war anders, das sagte ER mir immer wider. Wisperte es sogar in mein Ohr wenn die Nacht ihren Höhepunkt erreichte und ich glaubte IHM. Ich glaubte IHM blind, genau wie ich IHM vertraute. Dieses Vertrauen wurde belohnt, jahrelang belohnt, doch jetzt seit ER fort ist, seit ERg egangen ist....da gleiche ich dem Tropfen, der in der Masse verendet. Ich bin auch nur eine von vielen, die den menschen Leid zugeführt hat, doch bei IHM, ja da war ich etwas besonderes..... 

16.11.07 01:18


Kein Glück

Wieder verliere ich mich in dieser kalten Dunkelheit. Das Tropfen der feuchten wände gaukelt mir das Vorhanden sein eines kleinen Baches vor. Macht mich glauben in einem dunklen wald anstatt in diesem dreckigen Lioch zu sein und ich....ich lase es bereitwillig zu.

Alles ist besser als sich bewusst darüber zu sein, wo man sich befindet, denn wie soll ich sonst meine Hoffnungen aufrecht erhalten. meine Hoffnung, dass ER kommen wird, dass ER zurückkommen wird, um mich zu erlösen.

Nein ich könnte niemals meine Hoffnungen aufrecht erhalten, würde ich mich auf die Tristesse Askabans einlassen.

Ich bin stark...stärker als diese Mauern, stärker als diese dunkle Gestalten, die in den Gängen patroullieren und versuchen mir alles Glück zu rauben.

Oft lache ich voll Hohn wenn sie kommen.....denn....

 

...sie können mir nicht rauben, was ich nie besaß.... 

21.10.07 14:56


Ist es Tag....

IIst es Tag oder wieder Nacht. Scheint draußen die Sonne oder der Mond.

Hier in diesen kalten Mauern, die alles Licht verschlucken, habe ich mein zeitempfinden verloren. Ob es Fluch oder Segen ist, bleibt dahingestellt, denn im grunde ist hier drin nichts von Bedeutung und so versuche ich diesem tristen, trostlosen Dasein zu entfliehen, indem ich mich einfach hinfort träume. Weit weg aus der Dunkelheit direkt in das Licht.

Meine Gedanken sind der einzige Ort in diesem kalten Steinbau, in dem ich ich mich an das Licht erinner......

 

17.10.07 23:15


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